Missionet bleibt spannend

Missionet bleibt spannend

Finanzen
Trotz Corona-Flaute bleibt das vernetzte missionarische Arbeiten in der Region rund um das Gießener Südkreuz spannend. Bis Anfang des Jahres war es jeden Monat äußerst spannend, ob genug Spenden zusammenkommen, um die Arbeit weiterzuführen. Gott hat immer versorgt und es Menschen aufs Herz gelegt, diese Arbeit zu unterstützen. Vielen Dank allen Spendern! Im Mai und Juni waren durch die Corona-Beschränkungen kaum Netzwerkarbeit möglich, sodass Kurzarbeit angemeldet und finanzielle Mittel gesichert werden konnten. In finanzieller Hinsicht stehen wir jetzt so gut da, wie noch nie seit der Gründung des Netzwerkes. Für die nächsten vier bis fünf Monate haben wir ausreichend Mittel, um die 20%-Anstellung des Netzwerk-Koordinators finanzieren zu können. Dafür sind wir Gott sehr dankbar.

Kleingruppen-Schulung
Durch Corona ist ist dem Netzwerk leider sehr viel Dynamik verloren gegangen. Unsere Schulung für missionarischen Lebensstil und offene Kleingruppen mit 25 Teilnehmern musste Mitte März abgebrochen werden. Wir planen, diese Schulung im September weiterzuführen. Bitte betet mit dafür, dass Gott ein Wunder schenkt und wir nahtlos an die ersten sechs Schulungsabende anknüpfen können.

Spannende Kleingruppenentwicklungen
Die meisten bestehenden missionarischen Zellgruppen leiden unter der Corona-Situation. Es gibt aber auch ermutigende Erfahrungen, z.B. dass sich eine Kleingruppe über 80-jähriger online getroffen haben, weil ihnen der Austausch so wichtig war.

Coronahilfe Hüttenberg
Ermutigend war besonders zu Beginn der Krise, dass ein noch engeres Zusammenrücken der Gemeinden spürbar war. Zwei Monate lang boten fast alle Kirchen und Gemeinden in der Region einen gemeinsamen „Zuhause-Gottesdienst“ an und verantworteten miteinander die „Corona-Hilfe Hüttenberg und Lützellinden“.

Gebet für Erweckung
Sehr erfreulich ist ebenfalls, dass wieder jeden Mittwoch von 18:00-19:00 Uhr das Gebet für Erweckung in der Region stattfindet. Die Termine mit Örtlichkeit findet ihr in unserem Veranstaltungskalender und auf Facebook. Bitte betet dafür, dass noch viel mehr Christen für dieses Anliegen mitbeten, weitere Gebetskreise und eine große vernetzte Gebetsbewegung entstehen – gerade auch jetzt während der Coronazeit!

Flüchtlingsarbeit
Spannend bleibt die Zukunft der Flüchtlingsarbeit. Die monatlichen Dinnergottesdienste können zurzeit nicht angeboten werden, weil gemeinsame Mahlzeiten in unseren Gemeindehäusern nicht erlaubt sind. Die Mahlzeiten sind aber das Herzstück der Treffen, weil Gastfreundschaft im Orient einen hohen Stellenwert hat. Erschwerend dazu ist die Tatsache, dass die Flüchtlingsunterkünfte in Hüttenberg bis zum Jahresende geschlossen werden sollen und die meisten schon jetzt in Richtung Wetzlar gezogen sind. Deswegen ist es unser Traum und Wunsch, dass in Wetzlar eine interkulturelle Mosaikkirche mit den Flüchtlingen entsteht, die jetzt schon Jesus nachfolgen. Dafür bräuchten wir aber einen Gründer und ein Startteam, denn das können wir nicht aus Hüttenberg heraus stemmen. Wir suchen also Menschen und Gemeinden in Wetzlar, denen das genauso ein Anliegen ist. Auch das ist ein Gebetsanliegen.

Vision Netzwerkgedanke
Und noch ein letzter Punkt, der erfreulich ist: Auch wenn Corona uns in der praktischen Umsetzung an vielen Orten ausbremst, geschieht trotzdem vieles im Hintergrund, das großes Potential hat. Die Vision einer vernetzten missionarischen Zusammenarbeit über Gemeinde- und Verbandsgrenzen hinweg wird von immer mehr Christen geteilt. Immer mehr Leiter aus unterschiedlichen Gemeinden und Verbänden kommen ins Gespräch und suchen aktiv nach Möglichkeiten, wie ein Miteinander das missionarische Engagement in der Region ganz praktisch stärken könnte. Auch an dieser Stelle ist das Gebet wichtig, damit es nicht nur zu strategischen Überlegungen, sondern zu nachhaltigen, geistlichen Prozessen kommt.

Wir danken Euch ganz herzlich für jede Form des Mitdenkens, Mitgestaltens, Mitbetens oder Mittragens!
Ein Netzwerk lebt von denen, die daran teilnehmen und mitarbeiten, und das seid ihr!

Ein Netzwerk lebt von denen, die dafür beten, daran teilnehmen und mitarbeiten:
UND DAS SEID IHR!

Danke...

  • Kleingruppen-Schulung

    ...für 25 regelmäßige Schulungsteilnehmer aus den unterschiedlichsten Gemeinden
    ...für sechs wertvolle Abende mit angeregtem Austausch

  • Kleingruppen

    ...für die Senioren-Gruppe, die sich auch online gerne weiterhin getroffen hat
    ...für die bestehenden missionarischen Kleingruppen in der Region und den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter

  • Coronahilfe Hüttenberg

    ...für das Zusammenrücken der Gemeinden in der Region
    ...für gemeinsame Zuhause-Gottesdienste und tägliche Podcasts während der Corona-Zeit

  • Vision

    ...dass immer mehr Christen das Potential sehen, gemeinsam über Gemeinde- und Verbandsgrenzen hinweg missionarisch mehr erreichen zu können

  • Finanzen

    ...für ausreichend Finanzen Dank regelmäßiger und sporadischer Spenden
    ...für die Möglichkeit von Kurzarbeit

Bitte...

  • Kleingruppen-Schulung

    ...für einen guten Abschluss der Schulung im September
    ...für ein schnelles Zusammenfinden der Gruppe
    ...dass das Feuer und die Leidenschaft für das Thema neu entfacht wird
    ...dass nach der Schulung neue Kleingruppen entstehen

  • Flüchtlingsarbeit

    ...für weise Entscheidungen betreffs der Zukunft der Flüchtlingsarbeit der Region
    ...für die Neuentstehung einer interkulturellen Mosaikkirche in Wetzlar
    ...dass ein Gemeindegründer und ein Startteam gefunden werden

  • Vision

    ...für weise Entscheidungen auf Leitungsebene für eine Ausweitung des Netzwerkgedankens über Gemeinde- und Verbandsgrenzen hinaus

  • Menschen erreichen

    ...dass Menschen durch uns Jesus kennenlernen und ihm nachfolgen

Schreibe einen Kommentar

*