„Neuer Frieden“ – Warum sollt ich mich denn grämen?

„Neuer Frieden“ – Warum sollt ich mich denn grämen?

Kennst Du auch dieses Gefühl, ein schlechtes Gewissen zu haben?

Irgendetwas ist richtig schief gelaufen und jetzt möchte man am liebsten im Erdboden versinken.

Als ich so um die 20 Jahre alt war, hat mir ein Freund ein Fahrrad geliehen und ich hab es ihm kaputt zurückgegeben. Der war natürlich enttäuscht und ich habe mich richtig mies gefühlt. Es war unfassbar schwer, auf ihn zuzugehen und die Sache zu klären. Es dauerte noch lange, bis ich ihm wieder völlig unbelastet begegnen konnte.

Schlechtes Gewissen ist ein echter Beziehungs-Killer! Auch wenn es um die Beziehung zu Gott geht!

Und das ist das eigentliche Problem an der sogenannten Sünde! Schon beim ersten Mal, als bei Adam und Eva etwas danebenging, hatten die Beiden ein schlechtes Gewissen. Sie haben sich vor Gott versteckt. Die Beziehung zu Gott war im Eimer!

Zerbrochener Frieden

Der Frieden zu dem wir geschaffen waren – dieser Schalom, dieses ganzheitliche Wohlbefinden – war zerbrochen. Seither leben wir im Unfrieden – gegenüber Gott und oft auch untereinander.

Jetzt kann wieder Frieden sein! Weil Jesus Dich schon längst mit Gott versöhnt hat und weil längst alles vergeben ist, was bei Dir daneben geht! Gott will Dein Gewissen zur Ruhe bringen!

Die Bibel verspricht allen, die zu Jesus Christus gehören:

Wir können mit einem guten Gewissen vor Gott treten. Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott barmherziger mit uns ist als wir selbst. Er kennt uns ganz genau. Kann uns also unser Gewissen nicht mehr verurteilen, meine Lieben, dann dürfen wir voller Freude und Zuversicht zu Gott kommen.

1. Johannes 3, 19 – 21

Geschenkter Frieden

Christ-Sein bedeutet nicht, ständig ein schlechtes Gewissen haben zu müssen! Im Gegenteil! Jesus schenkt uns Frieden!

Wenn Gott so barmherzig ist und Dein Gewissen beruhigt, dann sei Du doch nicht unbarmherzig – weder mit Dir selbst noch mit anderen!

Klage nicht an, sondern lass Frieden werden!


Fragen fürs Gespräch mit Gott

  • Wofür kann ich Gott bei dem Gehörten anbeten und danken?
  • An welcher Stelle ist mir ein Stück „Alter Mensch“ aufgefallen, den ich ablegen möchte?
  • Was hat Gott mir über den „Neuen Menschen“ deutlich gemacht, den ich mehr und mehr anziehen darf?

Gebetsanliegen

  • Dass Menschen erleben, wie Jesus sie vom schlechten Gewissen befreit – besonders diejenigen, die bis heute darunter leiden, dass sie in ihrer Kindheit niemals gut genug sein konnten.
  • Um einen barmherzigen Umgang mit Fehlern – und daraus resultierend wachsenden Mut, Schuld zu bekennen, statt sie schön reden oder verbergen zu müssen.
  • Dass wir Frieden verbreiten und versöhnend in unsere oft polarisierte Gesellschaft einwirken.

Bibelstellen

1. Johannes 3, 19 – 21
Ergänzender Bibelabschnitt: Römer 8, 1 – 16

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